Frühdiagnostik

Gesunderhaltung der Zähne verlangt heute eine auf die Ursachen der Karies ausgerichtete Diagnose.

“Spiegel und “Sonde” reichen nicht aus, da hiermit nur bereits eingetretene Schäden erkannt werden können. Das Ziel ist jedoch möglichst schon dann eingreifen zu können, wenn die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Gewebe noch funktionieren.

Karies ist auch bakteriell verursacht. Ob eine aktute Erkrankung eintritt hängt von der Wechselwirkung zwischen den Aggressoren (Bakterien) und den Defensoren (Immunabwehr und Verhaltensweisen des Patienten) ab. Die moderne Diagnostik erfasst daher alle Faktoren der Gesundheitsgefährdung.

Für die Gesunderhaltung der Zähne genügt in aller Regel:

Moderne Risikotests wie “Dentocult” zur individuellen Erfassung der Kariesaktivität durch die bakterielle Belastung mittels vergleichsweise einfacher Speichelanalyse.

bakterielle-belastung

Laserfluoreszenzdiagnostik, “DiagnoDent” oder ECM Messung durch „Cariescan“ erleichtert das Auffinden klinisch verborgener Kariesläsionen und erlaubt eine quantitative Kariesdiagnostik.

Dies sind wesentliche Voraussetzungen für einen aktiven Schutz der Zähne vor Karies und ihre Erfolgskontrolle (Kariesmonitoring) unter teilweiser Vermeidung konventioneller Füllungsmassnahmen.

Diese Befunde liefern wertvolle Informationen für eine kausale (=ursachenbezogene) Präventivbetreuung und Gesunderhaltung der Zähne. Wir arbeiten dabei nach dem Konzept OHM – Oral Health Manager des Scientific Boards der „IHCF Stiftung zur Förderung der Gesundheit“. Mehr Info zu OHManagement 

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