MIMI-Zahnimplantate mit CEREC Krone: Verfahren und Technik ohne blutige Operation

Nahezu 100 verschiedene Zahnimplantat-Systeme sind in Deutschland zugelassen. An einigen modernen Verfahren wird seit ca. 30 Jahren geforscht. Mittlerweile sind Verfahren und Techniken entstanden, die sich durch besondere Qualitäten auszeichnen. Es handelt sich um fast schmerzfreie, patientenfreundliche und bezahlbare Eingriffe, mit denen Zahnärzte und Patienten sehr zufrieden sind. Eines der Verfahren ist MIMI.

MIMI heißt Minimalinvasive Implantologie und bezeichnet ein Verfahren, bei dem auf sanfte Weise der Kieferknochen präpariert wird. Der Eingriff ist vergleichbar mit der ´Schlüssel-Loch-Chirurgie` oder Endoskopie. Manchmal sind 3-dimensionale Röntgenbilder nötig, um den Knochen genau zu vermessen, an welcher Stelle ein solches MIMI Implantat untergebracht werden kann. Das MIMI-Verfahren gibt es für Einteilige und Zweiteilige Implantate. Die CEREC-Technik (CEREC = Ceramic Reconstruction) ermöglicht, dass die Krone auf dem Implantate mit Hilfe eines 3D-Scans ausgemessen, mittels einer Software entwickelt sowie eines Apparates gefertigt werden. Der Zahnarzt setzt das Implantat und die Krone dann nur noch ein. Dank digitaler Technik dauert der gesamte Vorgang nur ungefähr eine Stunde pro Implantat und Krone. Er gilt als hoch professionell und die Implantate sind genauso haltbar wie herkömmliche Implantate und Kronen.

Der Unterschied zwischen Einteiligen und Zweiteiligen Zahnimplantaten

Die Einteiligen wie die Zweiteiligen Implantate werden nach demselben Prinzip vorbereitet und ausgeführt. Nach spezieller Bohrung werden ein Implantat-Gewinde, ein Werkstück und ein Implantat-Kopf in den Kiefer gebaut, worauf ohne große Provisorien als Zwischenschritt direkt der Zahnersatz gesetzt wird. Das Implantat besteht aus hochwertigem biologisch gut verträglichem Material, medizinischem Titan. Auf jeden Fall wichtig ist bei den einteiligen Implantaten die aktive Mitarbeit des Patienten. Von ihm wird erwartet, dass er die vorbeugenden Maßnahmen und Verhaltensregeln des Zahnarztes strengstens befolgt. Die Zweiteiligen Implantate sind unempfindlicher, da diese zunächst nicht mit einer Krone direkt versorgt werden. Beide Implantate werden nach bestimmtem Verfahren auch Champions-System genannt. Dem MIMI-Verfahren als Ganzes liegen knochenphysiologische, moderne Erkenntnisse zugrunde, wobei Kompressionen als unbedenklich erachtet werden und das sogenannte ´progressive Knochentraining` sogar zwingend ist. Die häufig gestellte Frage, ob auf Knochenaufbauten verzichtet werden kann, muss leider mit ´nein` geantwortet werden, wenn keine Knochensubstanz mehr vorhanden ist. Da diese Implantate jedoch im Durchmesser reduziert sind ist häufiger kein Knochenaufbau nötig, als bei herkömmlichen Implantaten.

 

Die Vorteile des MIMIZahnimplantat-Verfahrens

Kein-Abdruck-und-direkt-gefertigt

Dieses Verfahren baut auf viel Erfahrung und deutsches Knowhow auf. Die Premium-Implantate sind deutsche Wertarbeit. Ein großer Vorteil ist auch die Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Verfahren. Das liegt daran, dass weniger chirurgische Maßnahmen anfallen und für die Kronenversorgung wichtige Arbeiten nicht in externe Dental-Labore gegeben werden müssen. Viele manuell ausgeführte, umständliche und zeitaufwendige Arbeitsschritte entfallen. Alles kann vor Ort, zeitnah und mit höchstem und präzisestem technischen Equipment erledigt werden. Zahnärzte, die sich auf das MIMI-Verfahren spezialisiert haben, sind meist im Besitz aller notwendigen Geräte. Für das MIMI Implantat und die CEREC Krone wird von einer Kostenersparnis von 30 – 50 % zu anderen, herkömmlichen Verfahren ausgegangen.

Im Zusammenhang mit dem MIMI Zahnimplantat-Verfahren wird die CEREC- Technologie gern eingesetzt

Kann-direkt-eingesetzt-werden

Vereinfacht ausgedrückt wird beim MIMI Zahnimplantat-Verfahren unblutig und gewebeschonend gearbeitet, weil das Zahnfleisch nicht operativ geöffnet werden muss. Das hat den Vorteil, weniger Risiken in Bezug auf Infektionen einzugehen. Beim MIMI-Verfahren wird zunächst das Implantat nach einer kleinen Pilotbohrung durch das Zahnfleisch, die Implantatschraube mit kontrollierter Kraft in den Knochen eingedreht. Dabei wird die Tatsache genutzt, dass Knochen unter definierten Bedingungen gedehnt werden kann. Hierzu wird ein genau justierbarer Drehmomentschlüssel benutzt. Hat das Implantat die notwendige Primärfestigkeit, kann es auch sofort belastet werden, wenn vermieden werden kann, dass die Kräfte quer zur Längsachse des Implantats auftretet. Viele Zahnärzte setzen für die prothetische Versorgung der  MIMI-Implantate die CEREC-Technologie ein, weil mit der rein digitalen Vorgehensweise Korrekturen unmittelbar und sehr präzise vorgenommen werden können. CEREC in Verbindung mit der Faserverbundtechnik zur Schienung in der Einheilungsphase sorgt innerhalb kürzester Zeit (30 Minuten bis zu einer Stunde) dafür, ohne Provisorien, ohne Abdrücke und Schmerzen, verlorene Zähne zu ersetzen. Dafür braucht es nur einen Scan mit einer Bluephase-Kamera, eine 3D Software zum Bearbeiten und einen Fräsautomaten, der aus einem sehr festen Keramikblock das exakt genaue Krone oder die kleine Brücke macht.

sofort-belastbar

 

2 Antworten
  1. Seher
    Seher says:

    I hatte immer schon grosse angst vor Zahnartzt meinen zâhne sind in şehr schlechten Zustand.. kann ich bei ihnen mal bağl kostenvoranschlag vorbei kommen..

    Lg
    Seher

    Antworten
    • Volker Scholz
      Volker Scholz says:

      Natürlich können sie vorbeikommen und einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Dabei erklären wir ihnen auch die Möglichkeit der Lachgasanalgesie, um ihnen bei der Überwindung ihrer Angst zu helfen. Rufen sie in der Praxis an +49 8382 942490

      Antworten

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