Risikodiagnostik Parodontitis

Durch Ansammlung von bakterieller Plaque auf den Zahnoberflächen kann es zur Entzündung der Gingiva (Gingivitis) kommen. Eine Gingivitis kann jahrelang bestehen und ist bei guter Mundhygiene und professioneller Plaque- und Zahnsteinentfernung vollständig reversibel.

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Zahnfleischbluten ist jedoch ein erstes ernst zu nehmendes Warnsignal des Körpers. Durch Störungen des Gleichgewichtes zwischen bakterieller Infektion (virulente Keime) und entzündlicher Abwehr (lokale Störung der Immunabwehr) können die Mikroorganismen oder Stoffwechselprodukte der selben weiter in die parodontalen Gewebe eindringen.

In der Folge kommt es zu vermehrter Entzündung der betroffenen Taschen und einer ausgeprägteren Immunantwort, im Sinne einer Parodontitis, welche mit gewebedestruktiven Effekten einhergeht und zum Knochenverlust mit der Spätfolge der Gingivaretraktion und Zahnlockerung führt. Eine Selbstheilung – ohne Behandlung – oder eine Beeinflussung durch Mundhygienemaßnahmen ist nicht mehr möglich.

Frühzeichen für aktiven Gewebeabbau sind Enzyme in der Zahnfleichtasche und im Speichel, sogenannte Kollagenproteanasen wie mmp-8, die durch einfache Tests im Mund bestimmt werden können, um rechtzeitig den weiteren Abbau zu stoppen.

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